Spacing bedeutet: Lerneinheiten über mehrere Tage oder Wochen verteilen statt alles in einer Marathonsitzung zu lernen. Verteiltes Lernen schlägt geballtes Lernen in nahezu allen Studien.
Der Spacing-Effekt
Wenn zwischen den Lerneinheiten Zeit vergeht, muss das Gehirn bei der nächsten Sitzung aktiv rekonstruieren, was es schon wusste. Dieser Rekonstruktionsaufwand ist kein Zeichen von Vergessen, sondern der eigentliche Lernmechanismus. KI kann dir Lernpläne mit sinnvollen Intervallen erstellen – nutze dafür den Prompt P-PLAN-02 (Spacing-Plan mit Retrieval).
Kombination mit Retrieval Practice
Die stärkste Lernstrategie kombiniert Spacing mit Retrieval Practice: Zuerst definierst du klare Lernziele, verteilst den Stoff auf mehrere Tage (Spacing), testest dich in jeder Session zuerst selbst (Retrieval Practice) und passt am Ende deiner Woche den Plan an.
Wiederhole nach 1 Tag, 3 Tagen und 7 Tagen. Dieser einfache Rhythmus deckt die wichtigsten Vergessenskurven ab.