Prompting ist Spezifikation: Ziel + Kontext + Constraints + Qualitätscheck. So machst du Ergebnisse reproduzierbar – statt „Zufallstreffer“.
Die 5 Bausteine
- Ziel: Output-Format, Umfang, Ton, Zielgruppe
- Kontext: Ausgangsdaten, Annahmen, Beispiele
- Constraints: Was darf nicht passieren? (keine erfundenen Fakten, keine sensiblen Daten)
- Beispiele: 1–2 Mini-Beispiele erhöhen Konsistenz
- Qualitätscheck: Prüfkriterien + Unsicherheiten markieren
Quickstart
Gib immer ein Output-Format vor (z. B. Tabelle) und fordere: „Markiere Unsicherheiten / fehlende Infos“.
Standard-Prompt (kopierfertig)
Rolle: [z. B. Change Manager, Redakteur, Analyst]
Ziel: [konkretes Ergebnis]
Kontext: [Input-Daten, Zielgruppe, Rahmen]
Constraints: [No-Go’s: keine Halluzinationen, keine sensiblen Daten]
Output: [Format: Tabelle/Checkliste/JSON]
Qualitätscheck: [Kriterien + Unsicherheiten markieren]
Typische Fehler
- Zu wenig Kontext → Modell „rät“ (Halluzinations-Risiko steigt)
- Kein Output-Format → Ergebnis schwer vergleichbar/automatisierbar
- Keine Prüfkriterien → Qualität bleibt Glückssache